2. Saisonhälfte

Die 1. Mannschaft vom SV Lägern kann auf eine erfolgreiche 1. Saisonhälfte zurückblicken. Bis auf zwei unnötige aber verdiente Niederlagen gegen Suhr und Rothrist, und eine knappe Niederlage gegen Städtli konnten in der Meisterschaft alle Spiele mehr oder weniger souverän gewonnen werden. Das Potential das in der Mannschaft steckt, blitzte teils länger, teils kürzer auf. Im ersten Spiel gegen Zurzibiet demonstrierten wir in der 1. Halbzeit unser Können. Aber wie so oft war die Leistung über das ganze Spiel noch zu wenig konstant (zudem fand Zurzibiet auch wieder ins Spiel). Da müssen wir noch arbeiten und uns verbessern. Wir haben ja noch Zeit.

Nun gilt es wieder ins Spiel zu finden und nicht in ein Neujahrsloch zu fallen. Und gerade als erstes Spiel steht ein harter Brocken auf dem Programm. Zurzibiet musste nach dem 12. Spiel die 1. Niederlage (gegen uns) einstecken. Aber es war nicht nur unser Verdienst, denn Zurzibiet befand sich in einem Tief. Gleich am darauffolgenden Wochenende mussten sie eine bittere Niederlage gegen Muri (23:24) einstecken. Nun hat sich die Position von Zurzibiet deutlich geändert. Waren sie anfangs Dezember noch die gejagten, sind sie nun die Jäger. Sie befinden sich genau dort wo wir uns befanden. Sie müssen nun auch die Big Points gewinnen. Und der Biggest Point könnten sie schon morgen gegen uns einheimsen.

Die spielerische Situation hat sich bei Lägern geändert. Alle Spieler haben deutlich zugelegt - zumindest an Gewicht. Rätschi hat uns verlassen. Er bekam ein lukratives Angebot, dem er nicht widerstehen konnte. Er ist nun professioneller Schneemannbauer in Canada. Marius hat nun wieder zwei funktionierende Fussgelenke und Stefan nun auch keine schweinische (?) Grippe mehr. Und Velko hat neuerdings eine kleine Schwester, die im Elektronikfachhandel tätig ist. Vösi ist nun der Sicherheitschef in der Mannschaft er hat einen ohrenbetäubenden Alarm und bringt Licht ins Dunkel. Luca hat eine Schiriallergietherapie absolviert und ich hab einen Schnitzkurs besucht. Nur beim Ganz ist noch alles beim selben. Er behauptet immer noch, dass die schweren Bauchmuskeln den Bauch nach aussen wölben.

Bei Zurzibiet hat sich sicher auch einiges getan. Morgen treffen zwei motivierte Mannschaften aufeinander, die sich sicher nichts schenken und für die viel auf dem Spiel steht. Nämlich ob das Bier danach bitter oder süss schmeckt. Wir hoffen das die zahlreichen Fans die Halle füllen und für Stimmung sorgen.

Svöbi