Um die lange spielfreie Zeit abrupt zu beenden wurde beschlossen, dass wir innert vier Tagen gleich zwei Mal ein Derby austragen werden. So hat die unterlegene Mannschaft fairerweise die Chance mit der Wut im Bauch sich gebührend zu revanchieren. Es ist jedoch anzunehmen, dass weder Spieler von Städtli noch von SV Lägern speziell motiviert werden müssen. Es handelt sich im ersten Spiel um ein Spitzenspiel, das wegweisend für die Meisterschaft sein wird, und beim Zweiten geht es um alles oder nichts. Der Gewinner des Cup-Spiels zieht gegen Zurzibiet (?) in das Aargauer Cup-Finale ein. Zudem sind es die Abschiedsspiele von Toni, der uns nachher verlassen wird. Zuerst zieht es ihn in ferne Länder und dann direkt in den Röstigraben, wo er wieder zu einem faulen, nichtsnutzigen Student wird.
Die Mannen vom SV Lägern haben sich gaaaanz gut vorbereitet. Zur Erholung wurde nur noch ein Training in der Woche absolviert und kulturelle Anlässe besucht. Die Spieler haben sich auch polysportiv betätigt und haben ihren Idolen in Übersee nachgeeifert. Zudem wussten wir, dass Verlass auf unseren Topscorer Hess ist, der in den letzten 5 Spielen die Hälfte der Tore erzielt hat.
Ok, es ist nur die halbe Wahrheit. Die Trainingssituation war unbefriedigend, da die Hallen wegen Ferien geschlossen waren. Ob sich die kulturelle Beteiligung an diversen fastnächtlichen Anlässen förderlich auf das Handballspielen auswirkt, wurde bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht. Wir werden es ja morgen merken. Ja und dann kommt das grösste Problem: das polysportive Nacheifern der Idole in Übersee von einem gewissen Herrn H. In Cuche-Manier flog Hess mit dem Snowboard durch die Lüfte und landete ausgerechnet auf dem Daumen der Nation, resp. des SVL. Leider fällt er für den Rest der Saison aus. An dieser Stelle gute Besserung. Jetzt muss eben noch ein bisschen mehr zusammengerückt und miteinander gearbeitet werden.
Uns erwarten sicher zwei interessante Spiele, mit Mannschaften, die auf gleich hohem Niveau spielen oder es zumindest könnten. Wir hoffen, dass die Zuschauer zahlreich in die Halle strömen und die Mannschaften moralisch unterstützen.
Gruss
svöbi
P.S.: heute kam keine Skitour in den Weg, sondern eine Bewerbung