In einem packenden und emotionsgeladenen Spiel trennten sich die beiden Spitzenmannschaften der 2. Liga 18:18 (12:11) unentschieden. Das Spiel war über lange Strecken offen. Anfangs wurde versucht mit Köpfchen zu spielen (bei Messi-Hugs-Kopfballgegenstoss-beinahe-Tor musste sich Van der Sar Giacomelli ordentlich strecken um das Tor des Jahrhunderst zu verhindern), aber während der entscheidenden Phase fehlte dann Lägern jedoch die Cleverness um das Spiel definitiv zu entscheiden. Kurz vor Ende ein Ballverlust, Strafen und ein unhaltbarer Treffer von Hügli, und schon stand es 18:18. Beim letzten Freiwurf von Lägern wurden noch zwei Sekunden nachgespielt. Ein Pass lag jedoch nicht mehr drin, denn dann hätten die Schiedsrichter das Spiel abgepfiffen. Deshalb versuchte ich einen direkten Freistoss. Dieser verfehlte das Tor knapp, weil ich von der Sonne geblendet wurde, mich eine Mücke irritiert hat, ich mir Gedanken zu Nachtessen machte und darüber sinnierte, was ich wohl am Sonntag für Kleider anziehen sollte. So vergab der SV Lägern die letzte Chance in dieser Saison Städtli zwei Punkte abzuluchsen.
Es war aber nicht die letzte Chance Städtli zu schlagen, denn morgen treffen die beiden Mannschaften wieder aufeinander. Dieses Mal ist es ein Cup-Spiel und da gibt es kein Unentschieden. Es geht um alles oder nichts. Es wird sicher wieder ein spannendes Zusammentreffen der beiden Mannschaften, die sich wieder nichts schenken werden (weder Postkarten aus dem Urlaub noch Gartenartikel).
Svöbi