Saisonfinale

Die Zuschauer und Spieler staunten vergangenen Samstag nicht schlecht, als Zofingen nach 10 Minuten gegen den Favoriten aus Wettingen  führte. So musste der Coach schon früh ein Time-Out nehmen und die Spieler dazu mahnen wieder als Mannschaft anstatt als Einzelkämpfer aufzutreten. Gesagt getan und schon diktierte der SV Lägern wieder das Spielgeschehen. So reichte es schlussendlich zu einem deutlichen 31:20 Sieg.
Gleich im Anschluss trat dann noch die alte Garde von Städtli gegen das Zwoi von Lägern an. Abgesehen davon, dass es sich um ein Derby handelte, wurde dem Spiel noch zusätzliche Brisanz verliehen. Städtli war und ist auf jeden Punkt angewiesen, wenn sie noch den Aufstiegsplatz in die 2. Liga ergattern wollen und s'Zwoi brauchte noch einen Sieg um zwei Spiele vor Ende der Saison erneut den Meistertitel in der 3. Liga zu feiern. Dementsprechend spannend war auch das Spiel und die Mannschaften schenkten einander nichts. Um so erstaunlicher ist es (nicht), dass nicht Kleinigkeiten sondern Schwergewichter das Spiel entschieden. Kurz vor Ende versenkte der Routinier Gregi den Ball unwiderstehlich und unhaltbar im gegnerischen Tor uns sicherte somit den Sieg. Gratulation, zum 2. Mal in Folge konnte die 2. Mannschaft die Meisterschaft gewinnen. Weitere werden noch folgen.

Die 1. Mannschaft bestreitet morgen ihr letztes Saisonspiel. Der Gegner, TV Brittnau, sowie Lägern benötigen einen Sieg um erstens die Saison versöhnlich abzuschliessen, zweitens in der Tabelle gut dazustehen und drittens um ein Siegerbier zu geniesen. Im schlimmsten Fall könnte der SV Lägern noch auf den 3. Platz abrutschen und Brittnau vom 8. auf den 10. Aber das sind Szenarios mit denen man sich nicht gross auseinandersetzen sollte. Der SV Lägern will noch einmal zeigen was er kann und eine gute Generalprobe vor dem Saisonhighlite abliefern. Das Rad soll nicht neu erfunden werden und wir setzen auf unsere bewährte Strategie: druckvoll und mit Tempo aus der Verteidigung in den Gegenstoss und dem Gegner keine Zeit zur Erholung geben.Aber das wichtigste für das morgige Spiel ist die Kräfte einzuteilen für das Cup-Finale am Sonntag.

Wer einmal einen echten Lägern Spieler von nahem sehen will, hat die Gelegenheit dazu nach dem Spiel im "Zäni". Gewisse Spieler sind sogar handzahm und lassen sich sogar anfassen und streicheln. Aber beachtet: Füttern verboten!

Svöbi